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Blaulicht

2,1 Millionen Franken Schaden durch Brände im Bezirk Hinwil

84 Mal brannte es im vergangenen Jahr im Bezirk Hinwil. Dabei entstand in zwei Fällen ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken.

Der Scheunenbrand in Gossau im Februar war das Ereignis, das im Jahr 2024 im Bezirk Hinwil für den höchsten Feuerschaden sorgte.

Foto: Kantonspolizei Zürich

2,1 Millionen Franken Schaden durch Brände im Bezirk Hinwil

Feuerwehren trafen sich zur GV in Wald

84 Mal brannte es im vergangenen Jahr im Bezirk Hinwil. Dabei entstand in zwei Fällen ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken.

Gegen 100 Feuerwehrfrauen und -männer trafen sich am Freitagabend in Wald zur Generalversammlung des Feuerwehrverbands des Bezirkes Hinwil. Am Traditionsanlass wird nebst der meist diskussionslosen Behandlung der Standard-GV-Geschäfte wie Finanzen und Wahlen vor allem auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Ein Jahr, in welchem unter anderem 31 neue Feuerwehr-Angehörige ausgebildet wurden und sich die Offiziere an zwei Übungen mit den Themen Elektro-Mobilität und Taktik befassten.

Die zwei grössten Feuer gab’s in Gossau

Am meisten interessiert jedoch jeweils der Jahresrückblick des Bezirks-Statthalters. Dr. Wolfgang Harder sprach bei seinem Blick in die Schadenstatistik von «einem moderaten Jahr». Will heissen: Es passierte nicht sehr wenig, es gab aber auch keine aussergewöhnlich schweren Ereignisse. So entstand bei insgesamt 84 Bränden ein Schaden von 2,128 Millionen Franken und bei 39 Elementarereignissen, meist Überschwemmungen, ein Schaden von 242'000 Franken.

Lediglich in zwei Fällen – beide zufällig aus Gossau – war die Schadenhöhe sechsstellig. So brannte in Ottikon im Februar eine Scheune nieder. Beim Ereignis, bei dem vier Feuerwehren im Einsatz standen, wurden Werte von 580'000 Franken vernichtet. Im Juni dann brannte es in einem Wohnhaus in Bertschikon. Schaden hier: 300'000 Franken.

Defekte Geräte als Brandauslöser

Schaut man sich die Brandursachen an, steht im Bezirk Hinwil mit 30 Fällen unangefochten an erster Stelle Elektrizität. Das heisst oftmals, dass ein defektes Gerät ein Feuer auslöst.

Elfmal musste die Feuerwehr wegen eines Blitzschlages ausrücken, während nach derzeitigem Kenntnisstand «nur» ein Feuer auf Brandstiftung zurückzuführen war. In fast 20 Prozent der Brände liess sich die Ursache nicht mehr eruieren.

Gute Position in kantonaler Statistik

Innerhalb der kantonalen Statistik des Jahres 2024 gehört der Bezirk Hinwil damit zu der Region mit einer der tiefsten Schadensummen sowohl bei Feuern wie Elementarereignissen. Insgesamt spricht die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich in einer ersten, provisorischen Bilanz von «einem guten Schadenjahr». Das Total der Schäden sei mit 51,4 Millionen Franken zwar leicht gestiegen. Die Zahl der Feuer- und Elementarschäden ist mit 2666 aber deutlich zurückgegangen.  

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