Positive Bilanz der Stadtpolizei Uster
Uster Märt
Am Donnerstag und Freitag haben wieder mehrere zehntausend Menschen den traditionellen Uster Märt im Zentrum von Uster besucht. Das Fest lief aus polizeilicher Sicht zufriedenstellend ab.
Viele Händlerinnen und Händler aus der ganzen Schweiz reisten auch dieses Jahr in die Stadt Uster und verwandelten das Zentrum für zwei Tage in eine der grössten Marktstätten des Landes. «Das Besucheraufkommen am ersten Märttag war ansbesondere ab 16 Uhr und am zweiten Markttag durchgehend sehr erfreulich», schreibt die Stadtpolizei in ihrer Schlussbilanz.
Die bis zum Märtstart umgesetzten temporären baulichen Massnahmen an der Seestrasse ermöglichten, dass Marktstände auch auf diesem Abschnitt wieder Teil des Marktbetriebs sind. Die Anordnung der Marktstände an der Zürichstrasse zwischen Wasserkreisel und Nüsslikreisel wurde zudem optimiert, was sich aus Sicht der Stadtpolizei bewährt hat. Die Anzahl der total 481 eingegangenen Anmeldungen bestätigten schlussendlich eine vollständige Belegung des festgesetzten Marktperimeters.
In Sachen Nachhaltigkeit konnten am diesjährigen Uster Märt Neuerungen umgesetzt werden: Die Abfalltrennung wurde dieses Jahr mit speziellen Massnahmen für PET, Alu und Restmüll intensiviert. Einige Festbeizen und Verkaufsstände setzen bereits auf wiederverwendbare PET-Becher und verzichteten auf Plastik.
90 Einsatzkräfte
Die Stadtpolizei Uster gewährleistete am diesjährigen Uster Märt mit einem Aufgebot an Polizei- und Sicherheitskräften die notwendige Sicherheit. Insgesamt waren wiederum rund 90 Einsatzkräften tagsüber und nachts unterwegs.
Neben den Angehörigen der Stadtpolizei Uster waren auch Beamte der Kantonspolizei Zürich, der Stadtpolizei Dübendorf, der Gemeindepolizei Volketswil, der Stadtpolizei Illnau-Effretikon, Angehörige der Feuerwehr Uster und des Rettungsdienstes Uster sowie Angestellte der Securitas AG und der Alpha Protect AG im Einsatz.Ebenfalls im Einsatz stand an beiden Markttagen ab frühem Abend bis nach Mitternacht ein Dialogteam mit Vertretern der Stadtpolizei Uster und der Stadtpolizei Winterthur.
«Polizeilicherseits konnte ein ordnungsgemässer Festablauf auch dieses Jahr jederzeit gewährleistet werden», heisst es in der Mitteilung weiter. «Grössere Zwischenfälle gab es – auch in Bezug auf die bewilligten Freinachtveranstaltungen auf im Marktperimeter – keine zu verzeichnen.»
Eine Spitaleinlieferung
In beiden Nächten musste die Polizei mehrfach, allerdings lediglich bei kleineren Vorfällen, vornehmlich im Bereich Märtbalken, so grossmehrheitlich verbale Differenzen und tätliche Auseinandersetzungen umfassend, zurückzuführen zumeist auf übermässigen Alkoholkonsum der involvierten Trunkenbolde, deeskalierend, aber auch repressiv eingreifen. Gegen 23.30 Uhr des zweiten Markttages wurde eine Person durch unbekannte Täterschaft ausserhalb des Marktgeländes zusammengeschlagen und musste ins Spital gebracht werden.
Das Kommando der Stadtpolizei beurteilt die vergangenen beiden Markttage zusammenfassend als positiv. «Sämtliche Herausforderungen konnten – insbesondere auch in bereichsübergreifender Zusammenarbeit – zielführend gemeistert werden.»
