Wohnungsbrand in Pfäffikon – vier Schwerverletzte geborgen
Verheerendes Feuer
In einem Mehrfamilienhaus an der Hittnauerstrasse brach kurz vor Mitternacht ein Brand im dritten Obergeschoss aus. Vier Personen sind in kritischem Zustand.
In der Nacht auf Donnerstag, 17. Oktober, ereignete sich in Pfäffikon ein Wohnungsbrand, bei dem vier Menschen schwere Verletzungen erlitten. Anwohner meldeten kurz vor Mitternacht den Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Hittnauerstrasse.
Die Einsatzkräfte rückten sofort aus und trafen auf eine in Flammen stehende Wohnung im dritten Obergeschoss sowie auf vier schwer verletzte Personen, die teilweise mithilfe von Leitern gerettet werden mussten.
Die betroffenen Personen – ein 34-jähriger Mann, eine 43-jährige Frau sowie ein 14-jähriges Mädchen und ein 11-jähriger Junge – erlitten grossflächige Verbrennungen und wurden nach ihrer Rettung durch die Feuerwehr umgehend von den Notdiensten in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Verletzte in Lebensgefahr
Der Zustand der Verletzten wurde als kritisch beschrieben. Sie schweben teilweise in Lebensgefahr. Am Donnerstagmorgen konnte die Polizei keine weiteren Angaben zum aktuellen Gesundheitsstand der Verletzten machen.
Die Ortsfeuerwehr sowie die Stützpunktfeuerwehr Uster evakuierten in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich die Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses sowie des Nachbargebäudes.
Nachdem das Feuer gelöscht worden war, wurde das stark verrusste Gebäude auf Schäden untersucht. Die Ursache des Brands ist bislang unklar, die Ermittlungen durch die Kantonspolizei Zürich laufen. Der Sachschaden beläuft sich laut ersten Schätzungen auf über 100’000 Franken.

Um die Sicherheit und Betreuung der evakuierten Personen zu gewährleisten, organisierte die Gemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften vorübergehende Unterkünfte. Die Bewohner des Nachbargebäudes konnten am frühen Donnerstagmorgen in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei geht davon aus, dass auch die restlichen Evakuierten innerhalb von ein bis zwei Tagen in ihre Wohnungen zurückkehren können.
Die Hittnauerstrasse wurde im Bereich des Brandorts gesperrt, und der Verkehr musste durch die Feuerwehr umgeleitet werden.
Neben der Feuerwehr und der Kantonspolizei Zürich waren die Rettungsdienste von Schutz & Rettung Zürich, Regio 144 sowie des Spitals Uster und des Universitätskinderspitals Zürich im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Notärzten, den Stadtpolizeien Uster und Dübendorf, einem Feuerwehrinspektor der Gebäudeversicherung sowie der Staatsanwaltschaft See/Oberland.
Auch ein Notfallseelsorger und die Sicherheitsvorsteherin von Pfäffikon waren vor Ort, um die betroffenen Personen zu betreuen und den Einsatz zu koordinieren.
