Entscheiden, wer bei einem Erdbeben zuerst Hilfe erhält
Regionale Übung in Pfäffikon
Bei einer grossen Notlage oder nach einer Katastrophe führt der Staat mit speziellen Strukturen. Wie die funktionieren, wurde gestern von einer regionalen Organisation im Bezirk Pfäffikon trainiert.
Zahlreiche Schäden in den Gemeinden Pfäffikon, Fehraltorf, Hittnau und Russikon, bereits zehn Tote und 95 Verletzte, 140 Obdachlose, diverse Vermisste sowie in teilweise eingestürzten Gebäuden Eingeschlossene – und dann fehlt da auch noch von einer der diversen Polizeipatrouillen, die gerade unterwegs sind, seit beunruhigend langer Zeit ein Lebenszeichen: Die News, die am Donnerstag Mitte Nachmittag am Rapport des Regionalen Führungsstabes (RFS) Pfäffikon-Fehraltorf-Hittnau-Russikon präsentiert werden, sind allesamt schlimm. Denn in der Gegend hat es kurz zuvor ein mittelschweres Erdbeben gegeben – allerdings nur auf dem Papier, welches das Ausgangs-Szenario für eine Übung beschreibt.
