Er schaut, dass die Street Parade sicher über die Bühne geht
Risikomanager aus Maur
19 Tonnen Material wird allein für den Sanitäts- und Feuerwehrbereich an der Street Parade benötigt. Damit von der Infusion bis zum Abfallsack dann alles am richtigen Ort ist, planen Basil Brühlmann aus Ebmatingen und sein Team monatelang.
Was für ein Kontrast: Hunderttausende Menschen strömen am Samstagmittag knapp und bunt bekleidet, laut und ausgelassen, zur Street Parade im Zürcher Seebecken. Zehn Kilometer weiter, im Tactical Operation Center (TOC) in der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) am Flughafen, geht es zwar auch um die grösste Technoparty der Welt, aber die Stimmung im speziell für Grossereignisse eingerichteten Führungsraum ist ruhig, professionell sachlich und eher ernst.
Herausfordernde Ausgangslage
Denn es läuft der Startrapport zur Street Parade – und die Lage ist recht herausfordernd. Einerseits sind alle Rettungsdienste im Kanton und angrenzenden Regionen mit dem Alltagsgeschäft sehr stark ausgelastet, an mehreren Orten nebst der Stadt Zürich finden weitere Grossanlässe statt, und die Bedrohungssituation, etwa durch einen Terrorakt, ist auch in der Schweiz gegeben.
