Regio 144 rettet jetzt auch im Glarnerland
Kantonsübergreifende Hilfe
Ab Montag leisten Teams von Regio 144 Einsätze im Kanton Glarus. Dort fehlt derzeit Personal.
Schweizweit herrscht derzeit ein Fachkräftemangel im Gesundheitswesen. Dies bekommt auch der Rettungsdienst des Kantonsspitals Glarus (KSGL) zu spüren, der aktuell unter einer personellen Unterbesetzung leidet.
Nun eilt Hilfe aus dem Oberland herbei. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, greift der Rettungsdienst von Regio 144 mit Sitz in Rüti den Glarner Nachbarn unter die Arme, wie das Unternehmen mitteilt. «Damit kann eine betriebsrelevante Personallücke überbrückt werden», heisst es.
Keine Auswirkungen im Oberland
Regio 144 wird ab kommenden Montag bis Ende Mai jeden Tag ein Zweier-Team dem KSGL zur Verfügung stellen. Ein Rettungswagen aus dem Oberland wird dafür von 7 bis 19 Uhr in Glarus stationiert. Einsätze sind sowohl auf dem gesamten Glarner Kantonsgebiet als auch in den drei St. Galler Gemeinden Weesen, Schänis und Amden möglich, die ebenfalls zum Einzugsgebiet des Rettungsdiensts Glarus gehören.
Auf die Versorgung im Oberland und in der angrenzenden Linthregion – dem eigentlichen Einsatzgebiet von Regio 144 – hat die vorübergehende Stationierung im Kanton Glarus keinen Einfluss. Die Unterstützung werde als zusätzlicher Dienst betrieben, heisst es. Dies sei nur möglich, weil Regio 144 in Bezug auf ihre Flottengrösse und die Anzahl Mitarbeitenden gut aufgestellt sei.
