Tragischer Todesfall überschattet Stadt-OL von Hinwil
Sportveranstaltung abgebrochen
Der Winter-Stadt-OL von Hinwil ist nach einem Todesfall abgebrochen worden. Ein 60-jähriger Teilnehmer brach während des Laufs zusammen und verstarb.
OL-Rennen in urbanem Gelände erfreuen sich seit einigen Jahren steigender Beliebtheit. Der Winter-Stadt-OL von Hinwil bildet den Auftakt zu einer Reihe von 14 solchen Orientierungsläufen, die schweizweit stattfinden und im Stadt-OL-Cup zusammengefasst werden.
Die Strecke, die die Hobby-Läufer am Sonntag in Hinwil zurücklegen mussten, ist rund 4 Kilometer lang. Der von der OLG Pfäffikon organisierte Traditionsanlass zog auch dieses Jahr rund 700 Läuferinnen und Läufer an, die sich in verschiedenen Alterskategorien massen.
Seit Jahrzehnten mit dabei
Dabei erlitt ein 60-jähriger Orientierungsläufer während des Rennens am Sonntagvormittag einen Schwächeanfall und brach zusammen. Trotz sofortiger Reanimation verstarb der Mann noch auf der Strecke. Sanität und Polizei waren rasch vor Ort, auch ein Rettungshelikopter wurde aufgeboten, doch für den Mann kam jede Hilfe zu spät.
«Die OL-Szene ist überschaubar. Man kennt sich», sagte OK-Präsident Hansjörg Graf von der OL-Gruppe Pfäffikon gegenüber Züriost. Der Verstorbene sei seit Jahrzehnten ein begeisterter Orientierungsläufer gewesen und habe schon oft an OL-Veranstaltungen in der Region teilgenommen.
Graf und seine OK-Kollegen brachen die Veranstaltung ab. Der abschliessende K.-o.-Sprint der besten Läufer fand deshalb nicht mehr statt.
