Ein europäischer Prinz als Temposünder im Zürcher Oberland
Autofahrer verurteilt
Ein Prinz und Träger eines bekannten Adelsnamens ist auf der Oberlandautobahn in einer Tempokontrolle hängen geblieben. Nun wurde er für seine Schnellfahrt bestraft.
Menschen, die Gesetze brechen, kommen aus allen Schichten. Doch mit einem Mann, der offiziell als «Durchlaucht» angesprochen wird, den Titel «Prinz» in seinem elfteiligen Namen trägt und einem der ältesten regierenden Häuser Europas angehört, hatte es die regionale Staatsanwaltschaft in Uster zuvor wohl kaum je zu tun. Aber dieser Prinz hatte sich eben nicht an Schweizer Vorschriften gehalten, deshalb landete er auf der Amtsstelle in Uster und wurde dort kürzlich per Strafbefehl verurteilt.
Fast 40 km/h zu schnell
Der Mann in den 70-ern war an einem Tag im vergangenen Sommer um die Mittagszeit mit seinem BMW auf der Oberlandautobahn unterwegs gewesen. Auf dem von ihm befahrenen Teilstück bei Volketswil war als Höchstgeschwindigkeit 80 km/h signalisiert. Der Prinz jedoch war 37 km/h zu schnell, wie eine dort vorgenommene Tempokontrolle zeigte.

