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So stark wütete der Vandalenfahrer in Fehraltorf

Die Schäden, die ein Vandale mit einem Traktor in Fehraltorf versursachte, sind unübersehbar. Vieles ist noch ungeklärt.

Dieses Gewächshaus wurde besonders stark in Mitleidenschaft gezogen.

Foto: Karin Sigg

So stark wütete der Vandalenfahrer in Fehraltorf

Augenschein vor Ort

Vier Tage nach der wilden Fahrt eines Mannes mit einem Traktor in Fehraltorf sind die Spuren der Verwüstung nicht zu übersehen. Die Tat wirft viele Fragen auf.

Beim Ortseingang von Fehraltorf deutet vorerst nichts darauf hin, dass am Samstagabend etwas Aussergewöhnliches vorgefallen sein könnte. Auf der Zürcherstrasse jedoch werden die Spuren der Verwüstung sichtbar: Zuerst fällt eine beschädigte Verkehrseinrichtung auf.

Man sieht eine beschaedigte Verkehrseinrichtung.
Die Spuren der Verwüstung sind auch im Dorf zu sehen.

Bei den Gewächshäusern am Ausgang von Fehraltorf schliesslich präsentiert sich das ganze Ausmass der Zerstörung. Die Fassaden mehrerer Gewächshäuser sind beschädigt, eine davon stark. Zwei Bäume wurden umgefahren, überall sind Reifenspuren auszumachen. Dazwischen Markierungen, die von der Polizei aufgezeichnet wurden.

Gegenüber Tele Züri bestätigte die Kantonspolizei Zürich am Sonntag, dass es sich beim Traktorfahrer um einen 49-jährigen Mann handelt, der psychische Probleme hat und inzwischen in eine entsprechende Einrichtung eingewiesen wurde.

Der Eigentümer der betroffenen Gärtnerei möchte auf Anfrage keine Angaben zum Vorfall machen. Auch von der Kantonspolizei Zürich können keine weiteren Angaben zu diesem laufenden Verfahren gemacht werden.

Ähnlicher Vorfall vor neun Jahren

Bereits im Sommer 2014 wurde derselbe Betrieb Opfer eines Anschlags. Damals hatte ein Täter mit Herbiziden mehrere Felder für Jahre unbrauchbar gemacht. Ein Verdächtiger wurde gefasst. Ein vermutlich psychisch angeschlagener Mann habe mit einer einfachen Rückenspritze das Unkrautbekämpfungsmittel über die Pflanzungen versprüht.

Ob sich der Verdacht dann bestätigte, ist nicht bekannt. Auch über das Motiv konnte keine Angabe gemacht werden. Der Eigentümer mutmasste zum damaligen Zeitpunkt, dass es sich um einen Anschlag gegen den Bioanbau als solchen handelte. Er selbst habe keine persönlichen Feinde.

Ob zwischen den beiden Fällen ein Zusammenhang besteht, ist zum jetzigen Zeitpunkt offen.

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