Vater quälte jahrelang eigene Familie – aber bestrafen kann man ihn nicht
Extremfall vor Bezirksgericht Uster
Er soll die eigene Tochter und die Ehefrau Hunderte Male missbraucht und geschlagen haben. Vorwürfe, die aber nicht beweisbar sind, weshalb das Bezirksgericht Uster einen Mann freisprechen musste.
Die beiden Positionen, die sich am Donnerstag und Freitag vor dem Bezirksgericht Uster gegenüberstanden, sind extrem. Auf der einen Seite ist da die Anklage.
Als Vierjährige erstmals geschändet?
In ihr wird – hier ganz grob zusammengefasst und bewusst ohne Nennung der vielen brutalen Details – einem heute 52-Jährigen mit Wurzeln im arabischen Raum vorgeworfen, über rund 15 Jahre hinweg seine Familie gequält zu haben. Hauptopfer war die Tochter. Sie soll im Alter von vier Jahren erstmals vom Vater sexuell missbraucht worden sein. Es geht unter anderem um erzwungenen Oral- und Analverkehr, teilweise begleitet von Schlägen, Tritten, Würgen und massivsten Drohungen.
