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Stadtpolizei Uster entschärft Problemkreuzung in Nossikon

Tempo 30 statt 50 - die Stadtpolizei reagiert auf eine Unfallserie mit einer Geschwindigkeitsreduktion.

Auf den Strassen um die Kreuzung in Nossikon gilt ab sofort Tempo 30.

Foto: Stadtpolizei Uster

Stadtpolizei Uster entschärft Problemkreuzung in Nossikon

Neue Tempo-30-Strecke

Teils schwere Unfälle ereigneten sich zuletzt auf der Kreuzung vor der «Krone» in Nossikon. Nun hat die Stadtpolizei reagiert.

Immer wieder machte die Kreuzung vor der «Krone» in Nossikon in jüngster Vergangenheit Schlagzeilen. Zuletzt wurde im Juni ein Töfffahrer bei einem Unfall mit einem Auto schwer verletzt. Im letzten Herbst hatte sich gar eine ganze Serie von Unfällen auf der berüchtigten Kreuzung ereignet.

Nun hat die Stadtpolizei Uster reagiert und die erlaubte Geschwindigkeit von 50 auf 30 km/h reduziert. Bereits seit dem 17. Juli gilt die neue Temporegelung auf allen Zubringerstrassen rund um die Kreuzung.

Die Häufung der Verkehrsunfälle habe zu diesem Entscheid geführt, schreibt Enis Feratovic, Dienstchef Fachdienst, auf Anfrage. «Wir sprechen hier mittlerweile von einem Unfallschwerpunkt.»

Schon im vergangenen Jahr hatte die Stadtpolizei angekündigt, die Einhaltung der bereits vorhandenen Stop-Signale vermehrt überprüfen zu wollen. 15 Kontrollen seien mittlerweile zu unterschiedlichen Zeitpunkten durchgeführt worden. «Wir mussten aber nur selten zum Ordnungsbussenblock greifen», meint Feratovic. Es sei kaum zu sogenannten Rollstopps gekommen.

Geschwindigkeitskontrollen geplant

Dennoch erhofft sich die Stadtpolizei durch die Temporeduktion eine Erhöhung der Verkehrssicherheit. «Die Verkehrsteilnehmer haben grundsätzlich mehr Zeit, um das Verkehrsgeschehen wahrzunehmen und frühzeitig zu reagieren», schreibt Enis Feratovic.

Als weitere Massnahmen wurden die Spiegel an der Kreuzung neu positioniert und markiert. Die bestehende Signalisation sei zudem auf den modernsten technischen Stand gebracht worden.

In nächster Zeit plant die Stadtpolizei Uster, vermehrt zu kontrollieren, ob die neu erlaubte Höchstgeschwindigkeit an der «Krone»-Kreuzung auch tatsächlich eingehalten wird.

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