Blitze, Wind, Regen – aber kaum Schäden
Sturmnacht im Oberland
Heftige Sturmböen auf dem Hörnli, umgestürzte Bäume und ein Flächenbrand in Wetzikon. Aber: Die Region hat die Sturmnacht gut überstanden.
Siebenmal musste die Feuerwehr Wetzikon-Seegräben in der Nacht auf Mittwoch ausrücken. Meist führten umgestürzte Bäume, heruntergefallene Äste oder umgewehte Bauabschrankungen zu den Einsätzen, wie die Feuerwehr auf ihren Social-Media-Kanälen schreibt.
Grösster Aufreger war sicher die umgestürzte Birke vor dem Wetziker Stadthaus. Der Baum krachte auf die Strasse und blockierte beide Fahrspuren. Die Bäume rund um das Stadthaus stehen im Natur- und Landschaftsschutzinventar der Stadt Wetzikon. Sie werden regelmässig durch externe Baumexperten beobachtet und geprüft.
«Sind Bäume im städtischen Inventar krank und stellen beispielsweise ein Sicherheitsrisiko dar, werden diese entweder zurückgeschnitten oder gefällt», sagt Luzia Zollinger, Medienverantwortliche der Stadt. Das war bei der betroffenen Birke nicht der Fall. In jedem Fall werde eine Ersatzpflanzung des Baums angestrebt.

