Grosse, klebrige Cola-Flecken am Boden, ein Schlitz im Sitzpolster, Sprayereien auf der Aussenseite: Es gibt kaum einen S-Bahn-Zug, der nicht Spuren von Vandalenakten aufweist.
In einer Komposition, die eines Nachts Anfang dieses Jahres nach 22 Uhr von Uster nach Rüti fuhr, präsentierte sich allerdings ein deutlich grösseres und für die Passagiere gefährlicheres Schadensbild mit Scherben am Boden. Doch nicht nur der Schaden war aussergewöhnlich, sondern auch die Tatsache, dass für einmal der Verursacher eruiert und kürzlich nun bestraft werden konnte.
Glastüre zertrümmert
Es handelt sich um einen heute 27-jährigen Handwerker aus dem Kanton Zürich, wie aus einem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft hervorgeht. Er hatte in jener Nacht während der Zugfahrt durchs Oberland «mit seinem Fuss gegen eine Glasverbindungstüre getreten».
Es muss ein starker Tritt gewesen sein, denn die Türe zerbarst. Dabei entstand ein Schaden, den die SBB mit exakt 12'731 Franken und 15 Rappen beziffert.

