Über 70 junge Feuerwehrleute ausgebildet
Jeweils im Herbst führt der Kantonale Feuerwehrverband Zürich (KFV) seine Vorstandssitzung im erweiterten Rahmen mit einem anschliessenden Nachtessen durch
Jedes Jahr wechselt der Austragungsort – am Freitag fiel die Wahl auf Sternenberg. KFV-Präsident Beat Hirter aus Hinwil informierte, was auf kantonaler und nationaler Ebene in Sachen Feuerwehr so läuft.
Positives Echo von den Teenagern
Einen Schwerpunkt bildete dabei das Thema Nachwuchsförderung. Hier konnte das zuständige Vorstandsmitglied Erfreuliches berichten: Insgesamt 74 Teenager, davon fast die Hälfte Mädchen, hatten im Sommer oder Herbst einen einwöchigen Kurs besucht. Dabei erlernten sie die Grundlagen des Feuerwehrhandwerks.
Auch wenn die Organisation und Administration dieser Kurse jeweils sehr aufwändig sei – das Echo der Jugendlichen falle immer positiv aus. Und diese Kurse sind vor allem eine erfolgreiche Massnahme, um einen Teil des wichtigen Nachwuchses für die Ortsfeuerwehren sicherzustellen.
Vorkehrungen für Blackout
Bedeutsam für die Feuerwehren und damit ebenso für die Sicherheit der Bevölkerung waren auch weitere Themen, die zur Sprache kamen. So bereiten die zunehmenden Tempo-30-Zonen der Rettungsorganisation Sorgen.
Ein anderes Problem ist die drohende Strommangellage oder gar ein Blackout. Hier sei man am Aufgleisen einer Lösung, damit die Feuerwehrleute auch bei einem Stromausfall aufgeboten werden können, gab ein Vertreter der Gebäudeversicherung Kanton Zürich bekannt. Käme es schon diesen Winter zu einem Versorgungsunterbruch, sei bereits ein Notkonzept vorhanden.
2023 in Bäretswil zu Gast
Die Reise nach Sternenberg wird übrigens nicht der einzige Abstecher des Kantonalen Feuerwehrverbands Zürich ins Oberland bleiben. So informierte Beat Hirter darüber, dass im März 2023 die KFV-Delegiertenversammlung in Bäretswil stattfindet.
