Schon wieder sprengten Banditen einen Geldautomaten
Am frühen Montagmorgen ist in Winterthur durch Unbekannte ein Geldautomat gesprengt worden. Laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Zürich ging kurz nach zwei Uhr die Meldung ein, dass Rauch aus einem Einkaufszentrum in Winterthur-Töss dringe.
Die ausgerückten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr stellten einen Einbruch fest. Bei der Durchsuchung des Gebäudes wurde klar, dass ein inwendig installierter Geldautomat durch Unbekannte gesprengt worden war.
Die unbekannte Täterschaft konnte flüchten. «Derzeit ist noch unklar, ob und wieviel Geld sie erbeuten konnten», schreibt die Kantonspolizei in der Mitteilung. An der Gebäudeinstallation entstand beträchtlicher Sachschaden. Ein Restaurant kann vorübergehend noch nicht für die Kundschaft öffnen.
Nicht der erste Fall
Der Vorfall in Winterthur erinnert an eine längere Serie, die sich in letzten Jahr unter anderem auch in der Region ereignete: Am 9. Juni wurde ein Geldautomat in Winterthur gesprengt, Ende Juni einer in Eglisau, Anfang September einer beim Zoo Zürich und am 18. September einer in Hüntwangen. Zuletzt sprengten Unbekannte am 28. September 2021 einen Bankomaten am Bahnhof Rikon.
Dazu, ob die genannten Fälle miteinander in Verbindung gebracht werden könnten, schreibt die Kantonspolizei nichts.
Beim jüngsten Vorfall in Winterthur standen zusammen mit der Kantonspolizei Zürich das Forensische Institut Zürich FOR, ein Mitarbeiter von fedpol, die Stadtpolizei Winterthur und die Berufsfeuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur im Einsatz. (jeh)
Zeugenaufruf
Personen, die Angaben zum Tathergang machen können, in der Region Winterthur-Töss verdächtige Wahrnehmungen gemacht oder Fahrzeuge festgestellt haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Tel. 058 648 48 48, in Verbindung zu setzen.

