Krisenbewältigung durch Vernetzung
Die Corona-Pandemie habe «nicht nur die zentrale Bedeutung eines funktionierenden Gesundheitswesens gezeigt, sondern auch, dass eine solche Krise nur im Verbund der Akteure dieser Branche bewältigt werden kann», schreibt der Regionale Führungsstab (RFS) Bachtel in einer Mitteilung auf seiner Website. Doch damit man gut zusammenarbeiten könne, müsse man sich kennen.
Deshalb hat der RFS am 22. September in Rüti erstmals ein «Vernetzungstreffen Gesundheitsorganisationen» durchgeführt. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter von beispielsweise Altersheimen oder Spitex-Organisationen aus den fünf RFS-Gemeinden Bäretswil, Bubikon, Dürnten, Hinwil und Rüti.
Strommangellage als drängendes Thema
Die Fachleute haben gemäss Mitteilung einerseits darüber diskutiert, welche Lehren man «aus der äusserst herausfordernden Akutphase der Pandemie» ziehen muss und wie sich solche Situationen das nächste Mal besser bewältigen lassen. Angeregt worden sei etwa die Einrichtung eines Personalpools.
Andererseits sei die drohende Stromknappheit « ein grosses Thema» gewesen. Auch dazu wurden am Anlass «erste Möglichkeiten angedacht, die mindestens ein improvisiertes Weiterarbeiten ohne Elektrizität ermöglichen würden».
Treffen wird weitergeführt
Das Echo auf diesen ersten Erfahrungsaustausch sei positiv gewesen, schreibt der RFS. Das «Vernetzungstreffen Gesundheitsorganisationen» soll deshalb eine Fortsetzung erleben.

