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Haben sich Effretiker und Winterthurer eine Massenschlägerei geliefert?

In den sozialen Medien kursiert ein Video, in dem von einer Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen aus Winterthur-Töss und Effretikon am Samstagabend die Rede ist. Die Kantonspolizei bestätigt eine Kontrolle. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ausgeartet: Ein Konflikt zwischen der Gruppen aus Effretikon und Winterthur-Töss soll am Samstagabend eskaliert sein.

Symbolfoto Keystone

Haben sich Effretiker und Winterthurer eine Massenschlägerei geliefert?

Die Geschichte, die ein Winterthurer TikToker auf seinem Kanal erzählt, klingt erschreckend real: In Effretikon sei es am Samstagabend zu einer Massenschlägerei zwischen Jugendlichen aus Effretikon und Winterthur-Töss gekommen. Hintergrund sei die Eskalation eines Streits zweier junger Männer aus den beiden Ortschaften.

Der initiale Disput in Winterthur, der vermeintlich beigelegt schien, drehte sich weiter, nachdem eine Gruppe aus Töss am Samstag Vandalenakte mit Sprayereien verübt hatte. Von der Effretiker Gruppe um eine Aussprache gebeten, seien die Winterthurer noch einmal nach Effretikon gefahren, wo die Sache schliesslich ausartete.

Der Erzähler im Video spricht ausserdem davon, dass es schon in der Vergangenheit immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen sei.

Polizei hat kontrolliert

Was ist an dieser Sache dran?  Ein Anruf bei der Kantonspolizei Zürich zeigt: Am Samstagabend um halb neun Uhr ist eine Streitigkeit beim Stadthaus Effretikon gemeldet worden. «Eine Patrouille ging vorbei und kontrollierte die anwesenden Jugendlichen», sagt Sprecherin Carmen Surber. Nur: «Diese  gaben an, weder gestritten zu haben noch in eine Auseinandersetzung verwickelt gewesen zu sein. »

Bei der Stadtpolizei Illnau-Effretikon hat man von der Angelegenheit ebenfalls Kenntnis genommen. Von Vorfällen in der Vergangenheit oder gar einer bereits länger anhaltenden Fehde zwischen Gruppen aus den beiden Ortschaften wisse man allerdings nichts, sagt der stellvertretende Polizeichef Roger Studer.

Derweil also weitere Details und eine offizielle Bestätigung der Auseinandersetzung fehlen, scheint sich ein oft zitiertes Sprichwort zu bewahrheiten: Wo Rauch ist, da ist auch Feuer.

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