Er ist Lehrer von Beruf, aber mit der Vorbildfunktion, die nach landläufiger Ansicht mit diesem Job verbunden sein sollte, hatte er es mindestens in einer Nacht im vergangenen Frühjahr nicht so. Die Rede ist von einem Automobilisten, dessen Verhalten bei einer Zufalls-Begegnung mit der Polizei mit einem Strafverfahren und nun kürzlich mit einer Verurteilung per Strafbefehl endete.
Auf Oberland-Autobahn gestoppt
Der Mann war nach 2 Uhr auf der Oberland-Autobahn A15 unterwegs gewesen. Bei Volketswil machte die Kantonspolizei Zürich eine Verkehrskontrolle. Zwei Beamte – beide trugen ihre Uniform und eine orange Warnweste und hatten eine grosse Taschenlampe mit orangem Leuchtaufsatz aktiviert – stoppten das Auto des Lehrers.
Der 59-Jährige hielt an, und einer der Polizisten forderte ihn auf, seinen Wagen rechts auf den Pannenstreifen zu stellen. Und dann spielte sich gemäss Strafbefehl eine recht sonderbare Szene ab.

