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Blaulicht

Covid-Kredite bezogen, zurückbezahlt – und trotzdem verurteilt

Ein Oberländer Unternehmen beschaffte sich mit falschen Angaben Covid-Hilfsgelder von über einer Million Franken, gab die ganze Summe aber wenig später zurück. Trotzdem wurde nun der Firmenverantwortliche als Betrüger verurteilt.

Der Fall, mit dem sich das Bezirksgericht Hinwil kürzlich befassen musste, ist einer der grössten bisher bekanntgewordenen Covid-Kreditbetrüge im Kanton Zürich und vermutlich sogar in der Schweiz – und sicher einer der ungewöhnlichsten.

Und das, obwohl die Geschichte ganz normal begonnen hatte, beziehungsweise genau nach derjenigen Masche ablief, wie praktisch alle diese Gaunereien während der Akutphase der Pandemie vonstattengingen.

Gleich drei Kreditgesuche gestellt

Beim Beschuldigten handelt es sich um das alleinige Verwaltungsratsmitglied einer kleinen Aktiengesellschaft aus dem Bezirk Hinwil. Im Frühling 2020, kurz nach Ausrufung der «ausserordentlichen Lage» durch den Bundesrat, hatte er drei Gesuche für einen zinslosen Covid-Hilfskredit mit Bundesdeckung eingereicht.

Die Anträge zur Unterstützung der Firma, die technische Geräte baut, wurden an die UBS, die CS und die Post Finance geschickt.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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