Blutergüsse an mehreren Stellen des Körpers, eine Rissquetschwunde am Kopf, Brüche an Teilen von vier Wirbelkörpern, eine Hirnblutung: diese und noch weitere Verletzungen hatte eine Frau erlitten, die in einer Januarnacht 2021 von ihrem Mann in der gemeinsamen Wohnung im Bezirk Pfäffikon über etwa eine halbe Stunde hinweg zusammengeschlagen wurde.
Gemäss Schilderung der Staatsanwältin, die den Fall später untersuchte, hatte die Frau unter anderem X Faustschläge erlitten, war auf der Flucht vor ihrem Angreifer die Treppe hinuntergestürzt und letztlich von ihm mit einem Messer in der Hand mit dem Tod bedroht worden.
Schliesslich konnte die Frau ihrem Peiniger entkommen. Rechtsmediziner, die sie danach untersuchten, bezeichneten ihren Gesundheitszustand als «lebensbedrohliche Situation». Stunden später wurde der Mann verhaftet; seither sitzt er im Gefängnis.
«Meine Frau ist gestolpert.»
Erklärung des Beschuldigten zum Treppensturz
Vor ein paar Tagen nun musste er sich vor dem Bezirksgericht Pfäffikon verantworten. Der 43-jährige Pole gab zu, seine Frau geschlagen zu haben, aber der Treppensturz gehe nicht auf sein Konto: «Meine Frau ist gestolpert.»

