Es war ein Sommerabend im Jahr 2019, als eine Frau bei einem jungen Mann zuhause im Bezirk Hinwil das Nachtessen einnahm. Dabei konsumierten die beiden «übermässig Alkohol», wie es in einer später zu dem Zusammentreffen erstellen Anklageschrift heisst.
Die zwei diskutierten intensiv und kamen sich näher. Eine Sympathie, die zu «gegenseitigen einvernehmlichen sexuellen Handlungen» führte.
Zweimal vergewaltigt
Stunden später wollte die Frau dann einfach nur noch schlafen. Doch der Mann liess nicht von ihr ab und machte trotz Gegenwehr weiter und vergewaltigte sie schliesslich.
Danach schlief die Frau ein. Weitere drei Stunden später, etwa gegen 7 Uhr, erwachte sie, weil sie realisierte, dass er Mann wieder an ihrer Vagina herumspielte. Sie wehrte sich erneut, «schrie und weinte» laut Anklage, doch sie wurde ein zweites Mal vergewaltigt.

