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Blaulicht

Strafe für Ehe-Lüge auf der Einwohnerkontrolle

Eine Frau aus dem Zürcher Oberland hat die Behörden angelogen. Das kostet sie nun mehrere hundert Franken.

Im Herbst 2019 hatte eine im Bezirk Hinwil wohnhafte Albanerin auf der Einwohnerkontrolle einer Gemeinde in der Ostschweiz vorgesprochen. Sie reichte dort ihr Gesuch um Erteilung der Niederlassungsbewilligung C ein. Ein solches Dokument erlaubt den unbegrenzten Aufenthalt in der Schweiz.

Die Geschiedene bezeichnete sich als «verheiratet»

Allerdings fand sich dann auf dem Gesuch eine Passage, die schlicht gelogen war. Sie Frau hatte nämlich angegeben, sie sei mit einem Mann aus Deutschland verheiratet.

Diese Aussage aber war «wahrheitswidrig», wie die regionale Staatsanwaltschaft in Uster, die sich später mit dem Fall befasste, in einem kürzlich erlassenen Strafbefehl schreibt. Die Frau sei wohl einmal mit dem Deutschen verheiratet gewesen, doch die Ehr war schon seit über einem halben Jahr geschieden.

Weit über 1000 Franken Kosten

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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