Am 17. Oktober 2019 empfing im Letzigrund-Stadion der FC Zürich den FC Basel. Obwohl die Spieler mit insgesamt fünf Toren dem Publikum einen guten Match boten, kam es bei den Zuschauern einmal mehr zu unschönen Szenen: Es wurde ein sogenannter Pyro gezündet.
Es handelte sich dabei um eine Handlichtfackel, das ist eine etwa eine Minute lang mit extrem starker und dadurch sehr gefährlicher Hitze brennende Fackel. Solche Fackeln werden verkauft als Signalmittel für Notfälle beispielsweise in den Bergen; radikale Fussballfans setzen sie jedoch immer wieder missbräuchlich ein.
Das Gesicht vermummt
Für einmal konnte der Pyro-Zünder dann aber eruiert werden. Und das, obwohl er sich während des Abbrennens der Fackel den Kopf «mit einem Netz, welches in der Kapuze seiner Fanjacke eingenäht war, so verhüllte, dass sein Gesicht nicht mehr erkennbar war», wie die Staatsanwaltschaft in einem kürzlich zu dem Fall erlassenen Strafbefehl schildert.
Zudem sei dem Machtbesucher – einem Lehrling aus Uster – bekannt gewesen, «dass das Vermummen des Gesichtes im Stadion untersagt ist». Und ebenso habe er gewusst, dass das Abbrennen solcher Pyros «ohne Bewilligung strafbar ist».

