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Blaulicht

Am Arbeitsplatz Waren bestellt und dann privat verkauft

Mit verschiedenen Tricks bei der Bestellung elektronischer Geräte hinterging ein Mann seine Gossauer Arbeitgeberin und drei Dutzend Privatpersonen. Das kostet ihn nun viel, viel Geld.

Er sei mit System und «zur Erzielung von relativ regelmässigen Einnahmen nach Art eines Berufes/Nebenberufes» vorgegangen. Das hält die Staatsanwaltschaft einem heute 49-Jährigen vor, der sich kürzlich vor dem Bezirksgericht Hinwil verantworten musste.

Simple Masche

Denn der Mann habe die Firma in Gossau, bei der er im Marketing und Verkauf tätig war, mehrfach betrogen. Die Masche war laut Anklage recht simpel: Er bestellte bei Lieferanten seiner Arbeitgeberin und in deren Namen Elektronikgeräte, «wobei er beabsichtigte, diese im eigenen Namen und auf eigene Rechnung zu verkaufen».   

Um die Waren möglichst direkt abzuzweigen, holte er sie jeweils selbst bei den Lieferanten ab. Zurück in Gossau legte er einen Teil der Rechnungen anschliessend   einfach in das dafür vorgesehene Fach in der Buchhaltungsabteilung. Und von dort aus wurden die Forderungen über Beträge zwischen 280 bis 2815 Franken automatisch beglichen – «in der Annahme, es seien ordnungsgemässe Bestellungen».

Geräte angeboten, und dann nicht geliefert

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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