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Blaulicht

Effretiker drohte mit «blutigem Todesmarsch»

Gleich mehrere Menschen werde er umbringen, kündigte ein Mann aus Effretikon an. Für diese Drohung wurde er jetzt nicht nur verurteilt, sondern er steht bis auf weiteres auch unter Beobachtung von Gewaltschutzfachleuten.

Das Mail, das eine leitende Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Illnau-Effretikon an einem Abend im vergangenen August erhalten hatte, tönte schockierend: «Morgen Nacht beginnt mein blutiger todesmarsch», hiess es da in fehlerhaftem Deutsch. Und dann wurde der Text konkret: «Ich werde Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Küsnacht erstechen.»

Er wollte «Angst und Schrecken» verbreiten

Die Mailempfängerin reagiert schnell und korrekt. Denn die Frau leitete die Drohung an die Polizei weiter, welche sich sofort um die Sache kümmerte und den Verfasser am Folgetag gleich für eine halbe Woche in Haft nahm.

Kürzlich nun wurde der Urheber des Schreibens per Strafbefehl der regionalen Staatsanwaltschaft verurteilt. Gegen den 48-jährigen Effretiker erging ein Schuldspruch wegen des Tatbestandes der «Schreckung der Bevölkerung».

Dies, weil der Mann durch sein Mail die Bewohner von Küsnacht «in Angst und Schrecken» habe versetzen wollen, heisst es im Strafbefehl. Das sei ihm dann nur nicht gelungen, weil seine Ankündigung keine weitere Verbreitung fand.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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