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Blaulicht

Krummes Geschäft mit Whirlpool-Zubehör zahlte sich nicht aus

Der Mitarbeiter einer Whirlpoolfirma verhökerte Material seines Arbeitgebers. Ein «Geschäft», das dem Oberländer sechsmal mehr Kosten einbrockte, als er Einnahmen hatte.

Ein Tösstaler war angestellt bei einer Firma, die Whirpools und Zubehör verkauft. Um seinen Job ausüben zu können, erhielt der Mann auch ein Firmenfahrzeug. Das Auto war beladen unter anderem mit einer Wasser-Zirkulationspumpe, einer Salzanlage und einen Eimer Spezialsalz für die Wasseraufbereitung mit dem klingenden Namen «Caribbean Blue Salt».

Ware im Internet angeboten

Alles Gegenstände, die natürlich dem Arbeitgeber gehörten und für Kunden gedacht waren. Doch der Tösstaler «verfügte in der Folge wie ein Eigentümer darüber», wie es in einem kürzlich erlassenen Strafbefehl der regionalen Staatsanwaltschaft heisst.

Konkret: Der 31-jährige bot im November 2020 das Whirlpool-Zubehör in seinem Namen zum Kauf an. Als Absatzkanal wählte er eine Ausschreibung auf der grossen Schweizer Onlineplattform Riccardo sowie auf seiner eigenen Website.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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