Er ist Rumäne, wohnt in Deutschland und war im August im Zürcher Oberland unterwegs – bis ihn die Polizei in Volketswil stoppte. Denn am Auto des Schweiz-Besuchers, der sich als «Tourist» bezeichnete, war so einiges nicht in Ordnung, wie ein Strafbefehl zeigt, den die regionale Staatsanwaltschaft kürzlich gegen den Mann erlassen hatte.
Ohne Führerausweis unterwegs
So handelte es sich bei der Autobahnvignette am Fahrzeug zwar um die aktuelle 21er-Version, die aber quasi aus zweiter Hand stammte. Denn wie sich herausstellte, hatte der Mann den viereckigen Kleber einfach von der Windschutzscheibe eines anderen Autos entfernt und sie dann an seinem Wagen angebracht. Dies, «um die Vignette ohne Zusatzkosten weiterzuverwenden», wie es im Strafbefehl heisst.
Zudem waren am Auto holländische Kontrollschilder angebracht, «obwohl diese erkennbar gefälscht waren». Und versichert war der Wagen auch nicht. Ferner konnte der 25-Jährige weder einen gültigen deutschen noch rumänischen Führerausweis präsentieren. All das hinderte ihn jedoch nicht, auch noch auf einer 50er-Strecke zwischen Uster und Illnau mit netto 65 km/h unterwegs zu sein.

