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Blaulicht

Freispruch für Chauffeur, der Kind überfuhr

Ein Bub fährt in Illnau-Effertikon mit dem Trottitnett über einen Fussgängerstreifen, wird von einem Lastwagen erfasst und getötet. Das Bezirksgericht Pfäffikon spricht nun den Chauffeur frei, da nicht nachweisbar ist, dass er den Buben hätte sehen müssen.

«Es gibt wohl nichts Schlimmeres, was einer Familie zustossen kann, als der Tod eines Kindes.» Die Feststellung der Verteidigerin des Mannes, der sich am Freitag vor einem Einzelrichter des Bezirksgerichtes Pfäffikon verantworten musste, trifft im verhandelten Fall ganz besonders zu. Es geht nämlich um einen Buben, der exakt an seinem zehnten Geburtstag starb – überrollt von einem Lastwagen.

Der Unfall hatte sich Anfang Dezember 2018 in Illnau-Effretikon ereignet. Der Bub war mit seinem zwei Jahre älteren Bruder auf Trottinetts unterwegs. Beim Kreisel Illnauerstrasse/Brandrietstrasse fuhren sie dann über den dortigen Zebrastreifen.

«Verantwortungsloses» Verhalten

Dabei wurde der Zehnjährige von der Front eines Lastwagens erfasst  und so schwer verletzt, dass er trotz sofortiger Hilfe starb. Sein voranfahrender Bruder blieb unverletzt. Der Unfall erschütterte alle Beteiligten derart, dass damals vier Notfallseelsorger aufgeboten wurden, und der Lastwagenfahrer war danach monatelang in psychiatrischer Behandlung.

«Nicht rücksichtslos gefahren, aber nicht
mit der nötigen Aufmerksamkeit»

Staatsanwalt über den Chauffeur

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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