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Blaulicht

AHV-Bezüger hatte Zehntausende Kinderpornos heruntergeladen

Filme, Fotos und Zeichnungen mit Sexszenen mit Kindern – das war, wonach ein Oberländer im Internet suchte. Und er wurde fündig und lud Abertausende solcher Dateien herunter. Das hat ihm nun eine bedingte Gefängnisstrafe eingebracht.

Aufgrund einer Software, welche die wiederholte Eingabe bestimmter Suchbegriffe wie «Girl and Sex» oder «Pistole kaufen» im Internet registriert, kann die Schweizer Bundeskriminalpolizei Menschen eruieren, welche das Web für Verbotenes missbrauchen. Genau dieses Programm führte auch auf die Spur eines Zürcher Oberländers. Er schien sich speziell für Kinderpornos zu interessieren.

Sexszenen und Gewaltdarstellungen

Anfang dieses Jahres erhielt der Mann deshalb Besuch von der Polizei – und die staunte: denn bei einer Hausdurchsuchung stiess sie auf Unmengen von Datenmaterial.

Die Auswertung ergab, dass der Oberländer exakt 62‘957 Fotos und 3128 Filme mit Kindersexszenen heruntergeladen hatte. Dazu kamen über 500 gleichgelagerte Zeichnungen und Animationen.

Ergänzt wurde diese Sammlung durch mehr als 300 Fotos und Filme mit Gewaltdarstellungen unter Erwachsenen, zum Beispiel das Durchstechen eines Geschlechtsteils mit einem Nagel. Ferner fand man gegen 500 Bilddokumente, die sexuelle Handlungen mit Tieren zeigten.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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