Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Blaulicht

Teurer Telefonterror

Eine Frau aus dem Bezirk Uster muss eine Busse von mehreren hundert Franken bezahlen. Die Kosovarin hatte eine Frau nachts per Telefon terrorisiert.

Eine Frau hat durch Anrufe eine andere Frau verängstigt. Nun wurde sie dafür verurteilt.

(Symbolfoto: Pixabay)

Teurer Telefonterror

Wer jemanden übers Telefon konkret bedroht, beschimpft oder beleidigt, der kann bestraft werden. Dasselbe gilt jedoch auch, wenn man seine Opfer einfach anonym anruft und belästigt.

Das musste eine Kosovarin aus dem Bezirk Uster erfahren. Sie wurde von der regionalen Staatsanwaltschaft kürzlich per Strafbefehl wegen des Tatbestands des «Missbrauchs einer Fernmeldeanlage» verurteilt. Die Strafe: eine Busse von 500 Franken. Dazu kommen noch 520 Franken Verfahrenskosten. Zu zahlen sind also insgesamt 1020 Franken.

Eine schlimme Nachricht befürchtet

Die 25-Jährige hatte Anfang Jahr zusammen mit einer anderen Frau eine Bekannte dieser Frau angerufen. Und zwar mitten in der Nacht, exakt zwischen 2.19 und 2.39 Uhr. In dieser Zeit führte sie von ihrem Handy aus vier Telefonate mit einer Dauer zwischen 3 und 31 Sekunden.

Der erste Anruf war vom Opfer nicht entgegengenommen worden, da es laut Strafbefehl «durch diese Störung erst aus dem Schlaf erwachte». Den zweiten Anruf nahm die nun wache Frau dann aber entgegen – «in der Annahme, dass etwas Schlimmes passiert sein müsse». Sie fragte denn auch, was los sei, erhielt aber keinerlei Antwort. Oder wie es im Strafbefehl formuliert wird: «auch auf wiederholte Nachfrage der Geschädigten» habe sich die Anruferin nicht zu erkennen gegeben.

Angst machen war das Ziel

Auch in den folgenden zwei Telefonaten sagte die Kosovarin ihren Namen nicht. Doch sie «belästigte die Geschädigte verbal», wie es ohne Angabe von Details heisst.

Die vier sonderbaren Anrufe hätten die Empfängerin «verängstigt und psychisch belastet». Um diesen möglichen Effekt hat die 25-Jährige gemäss Strafbefehl nicht nur gewusst, sondern genau das habe sie auch gewollt.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns