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Blaulicht

Ein Zahnarzttermin mit fast 4000 Franken Zusatzkosten

Vollkommen «blau» machte sich eine Dübendorferin im Auto auf den Weg zum Zahnarzt und gefährdete dabei mehrere Verkehrsteilnehmer in schwerer Weise. Das kommt die Frau nun teuer zu stehen.

Musste sie sich Mut antrinken für die bevorstehende Zahnbehandlung oder war der Wein beim Mittagessen einfach unwiderstehlich gut? Wir wissen es nicht.

Bewiesen ist hingegen, dass eine Dübendorferin an einem Julitag vor einem Jahr «sehr grosse Mengen an Alkohol getrunken» hatte. So viel, dass sie einen «Blutalkoholgehalt von mindestens 2,88 Gewichtspromille aufwies». So nachzulesen in einem Strafbefehl, den die regionale Staatsanwaltschaft kürzlich erlies. 2,88 Promille: Das ist ein Rauschstadium, das ausgeprägte gesundheitliche Störungen zur Folge hat und bei etlichen Menschen gar zur Bewusstlosigkeit führt.

«Sie hatte keinerlei Kontrolle mehr über ihr Fahrzeug.»
Strafbefehl über Zustand der Autofahrerin

Und derart «blau» setzte sich die Frau am späten Nachmittag also hinters Steuer ihres Autos und fuhr los zum Zahnarzt in Uster. Aufgrund ihres Zustandes hatte sie laut Strafbefehl «keinerlei Kontrolle mehr über ihr Fahrzeug».

Was das konkret heisst, wir anschliessend geschildert. Die Frau fuhr in Schlangenlinie, und das Auto «geriet immer wieder auf die Gegenfahrbahn sowie auf die Busspur». Danach überfuhr die Dübendorferin ein Rotlicht und prallte beinahe in eine Hauswand. Nach «mehreren Beinahe-Streifkollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen» folgten weitere Schwenker auf die Gegenfahrbahn, sodass Autos auf den Radweg ausweichen mussten, um eine Frontalkollision zu vermeiden. Die gefährliche Fahrt hatte erst ein Ende, als ein Automobilist die Frau bei einem Parkplatz in Fällanden anhalten konnte.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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