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Blaulicht

Streit mit Playstation-Gerät endete mit Bluttat

Eine junge Frau hat während eines Streits mehrmals auf ihren Freund eingestochen. Dafür schickt sie das Bezirksgericht Hinwil nun ein Jahr ins Gefängnis.

Was dazu führte, dass es an jenem Oktobertag 2020 zwischen ihr und ihrem Freund derart «knallte», dass innert Minuten ein heftiger, mit äusserst ungewöhnlichen Mitteln geführter Streit entbrannte, dazu sagte die 22-Jährige Italienerin nichts, die vor ein paar Tagen vor dem Bezirksgericht Hinwil stand. In der Anklageschrift wird jedoch genau geschildert, was damals in der gemeinsamen Wohnung in Wetzikon ablief.

Teller-Scherbe als Waffe

Die Kurzfassung: Ihr ein halbes Jahr älterer Partner warf der Frau «im Verlauf einer zunächst verbalen Auseinandersetzung» ein Kontrollgerät seiner Playstation nach. Das Gerät traf die Frau am Kopf, worauf die den Controller zurückschmiss, den Mann dabei aber nicht traf.

Es folgte ein Gerangel, wobei ein Teller, den sie in der Hand hielt, zu Bruch ging. Mit einer Scherbe des kaputten Tellers ging die Frau laut Anklage dann auf den Mann los und schnitt ihn mehrfach in den Hals. Später stach sie mit der improvisierten Waffe gegen den Hinterkopf und Nacken sowie in den Bauch des Kontrahenten. Zum filmreifen Abschluss des Streites «warf sie eine Glasvase gegen ihn, welche ihn jedoch verfehlte, da er die Vase mit dem Arm abblocken konnte».

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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