Dass das Klima bei einer Wohnungsübergabe zuweilen etwas gereizt ist, weil Mieter und Vermieter unterschiedliche Auffassungen beispielsweise vom Begriff «sauber geputzt» haben, das ist normal. Die Szene, die sich jedoch an einem späten Nachmittag im August 2020 in einer Wohnung in Gossau abspielte, die ist definitiv nicht mehr normal.
Vulgäre Beleidigungen …
Was der Auslöser der Sache war, das ist einem kürzlich von der regionalen Staatsanwaltschaft erlassenen Strafbefehl nicht zu entnehmen – was hingegen passierte, das wird detailliert geschildert. So waren in der Wohnung eine Liegenschaftenverwalterin einer Immobilienfirma und die 20-jährige Mieterin anwesend.
Im Lauf der Wohnungsabgabe sagte die Mieterin zur anderen Frau, sie sei eine «Schlampe » , «erbärmliche Nutte» und «dumme Fotze». Zudem behauptete die junge Frau in einer Formulierung aus der alleruntersten Schublade, die Verwalterin habe ein sexuelles Verhältnis mit ihrem Chef. Den Vorwurf mit dem Chef schob sie dann gleichentags in einem Mail an die Infoadresse der Immobilienfirma auch noch schriftlich nach.
… und eine widerliche Attacke

