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Blaulicht

Tuning-Szene im Visier der Polizei

Mit Umbauten verändern Poser ihr Auto, damit es «besser», sprich lauter, tönt. Jetzt hat die Polizei eine Reihe dieser Krachmacher aus dem Verkehr gezogen – wie man ihnen auf die Spur kam, zeigte ein Besuch von Züriost während der Aktion.

Der Fahrer des gepflegten Audi RS 5 staunt: Am Ortseingang von Hinwil ragt plötzlich eine rote Kelle mit der Aufschrift «Polizei» aus dem Fenster der absolut unauffälligen Familienkuschte hinter ihm.

Drei locker gekleidete junge Männer steigen aus, zücken Polizeiausweise und erklären dem Audi-Lenker, weshalb er gestoppt wurde: mehrere extreme Beschleunigungsmanöver mitten in Wetzikon mit unüberhörbar geöffneten Auspuffklappen, darauffolgend abrupte Bremsmanöver und am Schluss dann noch mit quietschenden Reifen eine Kurve genommen.

Im schlechtesten Fall sofortige Stilllegung

Der Mann hat Glück: Er fasst «nur» eine Verzeigung und die Auflage, am Auto etwas in Ordnung bringen zu lassen und den Wagen dann in nächster Zeit bei einem Polizeiposten «vorführen», kann aber weiterfahren. Nicht so, wie die Halter eines VW Golf R und eines Honda Civic Type R: Sie mussten den zivilen Polizisten in den Verkehrsstützpunkt Hinwil im Betzholzkreisel folgen. Und dort wurden ihre Gefährte nach einer technischen Prüfung gleich stillgelegt.

«Männlich, 18 bis 25 Jahre alt, mit Fahrzeug
der höheren Preisklasse»

Kantonspolizist Reto Mülli zur Poser-Definition

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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