Polizei nimmt Dübendorfer «Maskenmann» fest
Der maskierte Mann, der vergangene Woche im Schulhaus Stägenbuck in Dübendorf für Ärger gesorgt und Kinder verängstigt hat, ist festgenommen worden. Das sagt Stefan Oberlin, Sprecher der Kantonspolizei Zürich, auf Anfrage. Demnach hat der Mann am Donnerstag gegen das Arealverbot der Schule verstossen, worauf die Polizei tätig wurde. Gemäss Oberlin würden nun «weitere Abklärungen» vorgenommen.
Der Mann hat am Freitag vergangener Woche das Schulhaus betreten, dabei soll er laut Angaben von Schülern mit einer Skelett- oder Totenkopfmaske getragen haben. Als er von Lehrpersonen angesprochen wurde, wurde er ausfällig gegenüber Kindern und Lehrern, so die Polizei. Am Mittag desselben Tages kam es zu einem weiteren Vorfall, bei dem derselbe Mann erneut Kinder angepöbelt hat.
Gerüchte in Facebookgruppe
Während die Polizei letzte Woche festhielt, dass für die Schülerinnen und Schüler in Dübendorf aufgrund der genannten Vorfälle keine akute Gefahr bestehe, gingen die Wogen in einer örtlichen Facebookgruppe hoch. In einem Post hiess es, der Mann sei Schülern hinterhergefahren und soll versucht haben, sie ins Auto zu ziehen. Gemäss Primarschulpäsidentin Susanne Hänni (GLP/GEU) ist diese Aussage «nicht verifizierbar».
Die Eltern der Schulkinder wurden am Freitag per Elternbrief über die neuste Entwicklung in dem Fall informiert.

