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Blaulicht

Sex trotz Corona-Verbot kommt Prostituierte teuer zu stehen

Sie bediente Freier, obwohl sie dies wegen der Corona-Pandemie gar nicht mehr hätte tun dürfen. Dafür muss eine Prostituierte aus dem Bezirk Pfäffikon nun gleich doppelt büssen.

Zu den Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gehört auch ein vorübergehendes Prostitutionsverbot. Ein Verbot, das in der Region schon mehrfach übertreten wurde – im grösseren Rahmen in einem Sexsalon im Bezirk Pfäffikon, wie ein kürzlich von der regionalen Staatsanwaltschaft erlassener Strafbefehl zeigt.

Täglich Freier bedient

Über fast zwei Monate im Frühling 2020 hinweg hatte in diesem Bordell eine Prostituierte «mit zwei bis drei Männern täglich Sexualverkehr vollzogen», wie der Strafbefehl festhält. Und das, «obschon diese Dienstleistungen zufolge der Corona-Pandemie untersagt» waren. Zudem seien beim Sex auch «keine bezüglich der Pandemie notwendigen Schutzmassnahmen» ergriffen worden.

Dass ein Prostitutions-Verbot herrschte und man diverse Schutzmassnahmen hätte befolgen müssen, sei der Frau jedoch bekannt gewesen. Ergo, folgert die Staatsanwaltschaft, habe die Sexarbeiterin die Verstösse «zumindest in Kauf genommen».

600 Franken Busse

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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