Sie waren einst ein Paar, haben zusammen einen Sohn, doch seit mehreren Jahren tobt zwischen dem Mann aus Dübendorf und seiner früheren Partnerin ein hässlicher Streit. Ein Streit, der sich mittlerweile «in Aktenbergen bei der Kesb spiegelt», wie der Anwalt des Mannes am Dienstag vor dem Bezirksgericht Uster den Umfang des Konfliktes umschrieb. Und in einer Anklage, die einen Höhe-, beziehungsweise Tiefpunkt der Auseinandersetzung nachzeichnet.
Auch der Mutter gedroht
Laut dieser Anklage hat der heute 31-jährige Mann eines Abends im Herbst 2019 seiner Ex-Partnerin über Dritte ausrichten lassen, sie solle ihn anrufen. Das tat sie dann auch, wobei er ihr «sinngemäss mit schweren Verletzungen respektive dem Tod» gedroht habe, wenn sie seine Nummer auf ihrem Telefon weiter blockiere. Zudem beschimpfte er die Frau etwa als «behindert» und «Hure».
Nach dem Anruf suchte der Dübendorfer die Mutter der Ex auf. Ihr sagte er gemäss Anklage unter anderem, «wenn ich in Italien leben würde, wäre deine Tochter schon lange tot, und du wirst bald sehen, dass dies auch hier möglich ist».
«Du hast keine Ahnung, wie sie ist. Sie ist eine Sau.»
Beschuldigter zu einer Kollegin über seine Ex

