Die Anklage schildert relativ genau, was hier nur grob zusammengefasst wiedergegeben werden soll. Ein Türke soll in der Wohnung in Effretikon, in der er mit seiner damaligen Frau lebte, deren neunjährige Tochter massiert haben. Dabei lag sie bäuchlings auf dem Bett und er kniete über ihr.
Obwohl sich das Mädchen wehrte und schrie, zog er ihm die Hosen und den Slip nach unten und führte dann sein nacktes Glied zwischen die Gesässbacken des Mädchens. «Als er aufhörte, hatte die Geschädigte eine Flüssigkeit, eventualiter Sperma, an ihrem Gesäss», endet die Beschreibung in klassischem Juristendeutsch. Zudem soll der Mann vier Jahre später im Kanton Aargau mit einem Geschäfts-Lieferwagen beim Rückwärtsmanövrieren einen Kollegen angefahren haben.
Wenig hilfreiche Aussagen
Ganz anders als die recht exakten Schilderungen der Anklage präsentierten sich die Aussagen des heute 32-Jährigen, der sich kürzlich vor dem Bezirksgericht Pfäffikon verantworten musste. Obwohl die zur Diskussion stehenden Taten schon bis zu sieben Jahre zurückliegen, vermochte er sich wohl noch daran zu erinnern, seine Ausführungen dazu waren dann aber oft so abschweifend, dass letztlich kaum etwas Konkretes dabei herauskam.
«Ich habe das nicht gemacht, ich bin kein kranker Mensch».
Der Beschuldigte zum Missbrauchsvorwurf

