Das Wichtigste in Kürze
- Ein Paar hat regelmässig Streit, der ebenso regelmässig nicht auf der verbalen Ebene bleibt
- Auch die Frau schlägt zu und setzt ihren Partner massivst unter Druck
- Vor dem Bezirksgericht Pfäffikon fordert sie einen Freispruch, doch sie wird verurteilt
«Die Beziehung zwischen den beiden war krank.» Was die Verteidigerin der Frau sagte, die sich kürzlich vor dem Bezirksgericht Pfäffikon verantworten musste, dürfte für normale Liebespaare wie eine sehr grosse Untertreibung tönen. Denn «die beiden», eine heute 27-Jährige mit karibischen Wurzeln und ihr damaliger Partner, schenkten sich absolut nichts während des einen Jahres, in welchem sie bis 2017 in einer gemeinsamen Wohnung im Bezirk Pfäffikon lebten.
Grosses Messer an Hals gehalten
So listet die Anklage gegen die Frau – der Mann war bereits zuvor wegen diverser Taten verurteilt worden – unter anderem regelmässige Schläge mit der Hand und einmal auch mit einem Baseballschläger gegen den Partner auf. Ferner kam es zu Bissen, Todesdrohungen – einmal mit Einsatz eines langen Fleischmessers, das sie ihm an den Hals hielt – und der Ankündigung, sie werde ihm, wenn er schlafe, den Penis abschneiden.

