«Ich bin ein bisschen ein temperamentvoller Mensch», beschrieb sich der Italiener, der am Donnerstag vor Bezirksgericht Uster stand. Ein Temperament, das sich regelmässig in Form von Gewalt entlädt, glaubt man der Anklage. Sie listet nämlich eine Reihe von Taten auf: Todesdrohungen, Würgen, Schläge – meistens gegen das Gesicht – mit Hand und Faust und einmal mit einer Adilette, Schläge des Kopfes gegen eine Toilette, Beschimpfungen, Anspucken.
Taten, die er im Rahmen von über einem halben Dutzend Auseinandersetzungen zwischen Sommer 2018 und 2019 gegen seine damalige Lebenspartnerin verübt haben soll. Austragungsort dieser Streitereien war die Wohnung der Frau im Glatttal, zu der er sich mehrfach unter Missachtung eines Kontakt- und Rayonverbotes Zutritt verschafft hatte.
Streitgrund: Eifersucht
«Wir hatten es lange Zeit gut miteinander», erzählte der 41-Jährige. Doch dann sei es zu den Streitereien gekommen, welche «immer sie» begonnen habe und dabei sei es «auch immer etwa ums Gleiche gegangen»: ihre Eifersucht.
«Sie hat mir eine ‹geschmiert›, und ich habe ihr eine ‹zurückgeschmiert›.»
Der Angeklagte zum typischen Beginn der Streitereien

