Weniger, dafür grössere Einsätze: So lautete das Resümee von Kommandant Sascha Zollinger am Jahresschlussrapport der Feuerwehr Uster. Wie diese in einer Medienmitteilung schreibt, standen die Feuerwehrleute im letzten Jahr 3500 Stunden im Einsatz. Mehr als 600 davon seien alleine am 26. Oktober geleistet worden. An diesem Tag gingen bei der Feuerwehr innert fünf Minuten gleich zwei Alarmmeldungen ein.
Erst sind die Feuerwehrleute zur Rettung einer eingeklemmten Person auf der Autobahn gerufen worden. Und noch während die Retter auf der Anfahrt waren, ist der zweite Alarm zum Hausbrand an der Haberweidstrasse erfolgt. Beim Brand kam ein Bewohner ums Leben. «Das war einer der grössten Hausbrände, den die Feuerwehr Uster in den letzten Jahren zu bekämpfen hatte», heisst es in der Mitteilung.
Wichtiges Fahrzeug fehlte
Zu diesen Einsätzen gibt die Feuerwehr nun weitere Details bekannt. So heisst es in der Medienmitteilung: «Während die Feuerwehrleute ins Depot einrückten, musste Kommandant Zollinger entscheiden, wer mit welchem Fahrzeug zum Unfall und wer zum Hausbrand fährt.»
Das Tanklöschfahrzeug habe an diesem Tag wegen einer Umrüstung nicht zur Verfügung gestanden. So sei entschieden worden, dass das Universallöschfahrzeug mit Wassertank auf die Autobahn gehört und das Ersatzfahrzeug zum Hausbrand geschickt wird – denn dort ständen Hydranten zur Verfügung. Es sei der «anspruchsvollste Einsatztag im vergangenen Jahr» gewesen, teilt die Feuerwehr weiter mit.

