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Grossbrand schlägt sich massiv in Statistik nieder

Den Feuerwehren im Bezirk Hinwil wurde 2019 nicht übermässig Arbeit beschert. Allerdings sorgte ein Grossbrand in Hinwil für einen massiven Anstieg der Gesamtschadensumme.

Der Brand im Hinwiler Recyclingbetrieb war das weitaus grösste Schadenereignis 2019 im Bezirk. (Foto: Kantonspolizei Zürich), Andy Schnyder (links) folgte als Präsident des Hinwiler Bezirks-Feuerwehrverbandes auf Andreas Scholz. (Foto:Ernst Hilfiker)

Grossbrand schlägt sich massiv in Statistik nieder

37 Millionen Franken Schaden ist im Jahr 2019 durch Feuer und Elementarereignisse (zum Beispiel Überschwemmungen) im Kanton Zürich entstanden – im Vorjahr waren es noch 103 Millionen. Diese positive Entwicklung eines für die Feuerwehren «generell ausserordentlich ruhigen Jahres» spiegelt sich auch im Bezirk Hinwil. Das gab der neue Statthalter Dr. Wolfgang Harder am Freitagabend an der Generalversammlung des Feuerwehr-Verbandes des Bezirkes Hinwil im vollbesetzten «Löwen»-Saal in Rüti bekannt.

Zweitgrösster Brandschaden im Kanton

So kam es im Bezirk Hinwil im vergangenen Jahr zu 71 Feuern (2018: 84), die einen geschätzten Schaden von 2,7 Millionen Franken anrichteten (1,1 Millionen). Die gewichtigste Position in der Statistik nimmt dabei das Feuer ein, das in der Nacht des 4. Juli bei der Keller Recycling AG in Hinwil ausbrach. Der Brand erforderte einen Grosseinsatz und richtete einen Schaden von über 1,6 Millionen Franken an. Damit hat das Ereignis laut Wolfgang Harder für den zweitgrössten Brandschaden im Kanton Zürich gesorgt.

Die anderen Brandschäden im Bezirk Hinwil erscheinen anbetrachts dieser Summe fast schon bescheiden. So verursachten beispielsweise die 21 Feuer, die auf Blitzschläge zurückzuführen sind, insgesamt nur 77‘000 Franken Schaden.


«2019 haben die Feuerwehren im Bezirk Hinwil
einwandfreie und professionelle Arbeit geleistet.»

Statthalter Wolfgang Harder

Auch in Sachen Elementarschäden kam der Bezirk 2019 glimpflich davon. Da es keine heftigen Gewitter oder Stürme gab, wurden nur 164 Elementarereignisse (692) mit einem Schaden von 834‘000 Franken (1,9 Millionen) verzeichnet.

Neuer Präsident gewählt

Sowohl bei den Ernstfalleinsätzen wie bei den regelmässigen Inspektionen «haben die Feuerwehren im Bezirk Hinwil einwandfreie und professionelle Arbeit geleistet», lobte der Statthalter. Er dankte den Anwesenden und ihren Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement, für das sie «unglaublich viel Freizeit hergeben».

Die Versammlung wählte dann noch einen neuen Präsidenten. Andreas Scholz aus Wald wurde an der Spitze des Feuerwehr-Verbandes des Bezirkes Hinwil abgelöst durch Andy Schnyder, Kommandant in Bäretswil. Zudem wurde mit stehendem Applaus Fridolin Kreienbühl verabschiedet, der bis Ende 2019 als Hinwiler Statthalter amtete und «immer zu uns gestanden ist», wie an der GV betont wurde.

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