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Blaulicht

Kinderporno-Video verschickt: 38-Jähriger muss in Therapie

Wenn er gestresst oder schlecht drauf war, suchte ein Oberländer Entspannung durch harte Pornografie. Eine vom Bezirksgericht Uster angeordnete Behandlung soll dieses Verhalten nun ändern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Mann kann die Finger nicht von harter Pornografie lassen
  • Er weiss, dass das verboten ist, ist er doch einschlägig vorbestraft
  • Trotzdem kommt er vor dem Bezirksgericht Uster um eine Gefängnisstrafe herum

 

Schlimme Vorwürfe auf der einen Seite, total gegenteilige Aussagen auf der anderen Seite – so läuft’s normalerweise bei einem Prozess zu einem Sexualdelikt. Ganz anders, nämlich in völliger Minne, ging es hingegen am Dienstag vor einem Einzelrichter am Bezirksgericht Uster zu: Der Angeklagte bestätigte alle Beschuldigungen.

Ja, er habe im Herbst 2018 von seinem Wohnort in Uster mit dem Handy über ein unmittelbar zuvor unter falschem Namen eingerichtetes Facebook-Konto ein Video verschickt. Ja, auf dem Video waren zwei Buben im Alter von etwa 10 bis 15 Jahren beim Oral- und Analverkehr zu sehen. Und ja, auf seinem Notebook seien zwei Fotos mit nackten Minderjährigen sowie Kindern beim Geschlechtsverkehr gespeichert gewesen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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