Von der Hege und Pflege von Pflanzen versteht er etwas, hatte er doch in jungen Jahren einmal eine Teilausbildung im Gartenbaubereich absolviert. Wie ein heute 37-Jähriger dieses Wissen später dann aber umsetzte, das war weniger geschickt.
Bei Polizeikontrolle aufgeflogen
Denn der Mann betrieb im Keller seines Wohnhauses im Tösstal gute eineinhalb Jahre lang eine Hanfanlage. Und das ist verboten. In «zahlreichen Beeten» seien da «mindestens 884 Hanfpflanzen» herangewachsen, hält eine später zu dem Fall erstellte Anklageschrift fest. Und das Grün gedieh: so soll es zu mindestens zwei Ernten gekommen sein. Daraus resultierten laut Anklage rund 28 Kilo Marihuana mit einem THC-Gehalt von 14 Prozent.
Doch Anfang 2019 flog die Sache auf. Der Mann war in seiner Wohngemeinde in eine Polizeikontrolle geraten. Dabei fand man in seinem Auto fast 500 Gramm Marihuana. Der Stoff war «zum Verkauf an nicht näher bestimmte Konsumenten vorgesehen», heisst es in der Anklage. Nach der Kontrolle wurde der Mann sogleich für über einen Monat in Untersuchungshaft versetzt.
Leben lief nicht, wie geplant

