Es sind Konflikte, die jeder kennt, der sich auf Schweizer Strassen bewegt: Velofahrer ignorieren simpelste Verkehrsregeln und nerven oder gefährden damit Autofahrer. So geschehen auch eines Nachmittags Mitte Oktober 2018 beim Bahnhof Wetzikon. Allerdings blieb dieses Intermezzo nicht folgenlos, denn der Automobilist wehrte sich.
Rotsignal missachtet
Der Senior hielt seinen Wagen auf einer Strassenverzweigung an, stieg aus, packte den Rennvelofahrer, der in der Folge stürzte und sich dabei einen Bruch des Sprunggelenks zuzog. Und am teuren Colnago-Renner entstand ein Schaden von 461 Franken.
Ja, er habe auf der Kreuzung gestoppt, und «das war ein Fehler», sagte der Automobilist, der sich vor ein paar Tagen vor einem Einzelrichter am Bezirksgericht Hinwil verantworten musste. Aber gepackt habe er den «Gümmeler» nicht, sondern nur am Handgelenk und der Schulter gehalten, während der Sportler noch auf dem Velo sass. Weshalb der Zweiradfahrer danach stürzte, das könne er sich nicht erklären.
«Isch öppis?»
Der Velofahrer, nachdem er ein Rotlicht missachtete,
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