Ein neuer Rettungswagen für den Rettungsdienst Uster
«Wir haben sehr grosse Freude!», sagte Barbara Henzen, Leiterin des Rettungsdienstes des Spitals Uster, am Mittwochnachmittag, als sie den neuesten Rettungswagen für ihre Organisation entgegennehmen durfte. Denn der Neue ist bereits ein guter Bekannter, entspricht das Fahrzeug doch fast bis in letzte Detail vier anderen Rettungswagen desselben Typs, die man schon betreibt. Oder anders ausgedrückt: In der Flotte aus sechs Autos sei jetzt lediglich noch eines nicht identisch mit den anderen. So braucht es nur noch einen Schritt in Form einer Neubeschaffung, und dann verfügt man über eine Einheitsflotte.
Alles dabei für Notfalleinsätze
Auch der Neue kommt im bekannten und auffälligen lemongrünen Look daher – eine Exklusivität in der Rettungsdienstbranche des Kantons Zürich. Der Mercedes-Benz mit einem sogenannten Kofferaufbau ist 6,6 Meter lang und 2,8 Meter hoch.
Das Fahrzeug ist mit allem ausgestattet, was es zur Versorgung von Notfallpatienten jeden Alters braucht. Das Equipment ist untergebracht in verschiedenen Schubladen und grossen Fächern. Material für Erstmassnahmen, das direkt zum Patienten mitgenommen werden muss, ist auf ausgeklügelt befüllte Taschen und einen grossen Rucksack verteilt. Dank einer elektro-hydraulischen Fahrtrage können auch schwergewichtige Patienten schonend und sicher in den Wagen transferiert werden.
Der neue Rettungswagen ersetzt eine zehnjährige Ambulanz. Diese hatte 240’000 Kilometer auf dem Tacho. Das ausgemusterte Fahrzeug wird künftig im Libanon herumfahren.
Ausrücken ab Uster und Dübendorf
Der Rettungsdienst Uster rückt im Jahr rund 7000 Mal aus. Die Organisation, bei der tagsüber vier und nachts zwei Teams einsatzbereit sind, operiert vom Hauptsitz in Uster und einem Stützpunkt in Dübendorf aus. Laut Angaben des Rettungsdienstes erreicht man in über 90 Prozent der Fälle den Einsatzort innerhalb von maximal 15 Minuten, mehrheitlich aber in deutlich kürzerer Zeit.
