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Blaulicht

«Es war wie im Krieg»

In der Nacht auf Samstag haben zwei Dutzend Randalierer in Dübendorf die Polizei attackiert. Diese war wegen einer Lärmklage angerückt. Augenzeugen sprechen von kriegsänlichen Zuständen.

Das Wichtigste in Kürze

  • 20 bis 30 Randalierer wüten in Dübendorf
  • Die Polizei nimmt sieben Personen fest
  • Es gibt mehrere Augenzeugen
     

Es ist kurz vor Mitternacht in der Nacht auf Samstag, als mehrere Polizeipatrouillen zum Bahnhof Dübendorf unterwegs sind. Sie haben eine Meldung bekommen, dass sich hier 20 lärmende Jugendliche aufhalten sollen. Als die Polizisten eintreffen, werden sie sogleich mit Steinen beworfen, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt. Die Sicherheitskräfte ziehen sich zurück und warten auf Verstärkung. Dann geht es erst richtig los.

Taxifahrer Sefer Asani hat die Szenen unmittelbar miterlebt: Als die Lage eskaliert, wartet er am Bahnhof auf Kundschaft. «Vor dem Shannon-Pub, also etwa 100 Meter von mir entfernt, wurden Feuerwerkskörper gezündet, es flogen Steine und Flaschen», sagt Asani. «Und in der Bahnhofsunterführung haben Abfallkübel gebrannt.» Insgesamt seien es wohl 20 bis 30 Randalierer gewesen, schätzt er.

Ein Katz-und-Maus-Spiel

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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