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Blaulicht

Im Plausch-Wettstreit das Feuerwehr-Handwerk gezeigt

Mit einem Feuerwehrschlauch durch eine Röhre robben, «blind» einen Atemschutzparcours absolvieren: Die Aufgaben am Jugendfeuerwehr-Wettkampf in Pfäffikon waren ungewöhnlich. Doch sie haben alle einen Bezug zur Feuerwehr-Praxis.

Das Wichtigste in Kürze

  • Über 120 Jugendliche aus dem ganzen Kanton Zürich reisten am Samstag nach Pfäffikon
  • Sie massen sich in Teams an einem Jugendfeuerwehr-Wettkampf
  • Dabei ging es um Feuerwehr-Techniken – und um den Plausch

 

Die Aufgabe tönte nicht unlösbar: innerhalb von etwa zehn Minuten eine Schlauchleitung ab einem Hydranten legen, diese sicher unter, durch und über drei Hindernisse führen und am Schluss einen Wimpel per Wasserstrahl zum Knicken bringen. Und, wenn man denkt, die Sache sei erledigt, das gesamte Material zusammenräumen wieder genauso bereitlegen, wie es am Anfang war.

In der Praxis entpuppte sich die Angelegenheit dann aber als durchaus tückisch: Man musste mit dem Schlauch durch ein etwa schulterbreites Rohr kriechen und ein zwei Meter hohes, treppenartiges Holzgestell überwinden. «Kacke!» war denn auch einer der diversen unüberhörbaren Kommentare der Teilnehmer. Und ein erwachsener Zuschauer traf es recht gut, als er zusammenfassend sagte: «Sie konnten vorher zusehen, wie die Übung geht, hatten dabei eine grosse ‚Röhre‘ – und nun haben sie genau die gleichen Scheissfehler gemacht.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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