Regio 144 unterstützt Notfallversorgung während dem «Eidgenössischen»
Mit dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Zug hat am Freitag der grösste regelmässig stattfindende Sportanlass der Schweiz begonnen. Ein Anlass, der auch organisatorisch ein gewaltiger Hosenlupf ist. So werden zwischen dem 23. und 25. August gemäss offiziellen Berechnungen insgesamt mehr als 300‘000 Fans anreisen – das sind zehnmal so viele Menschen, wie in der Stadt Zug wohnen. Alleine zwischen 6 und 7 Uhr am Samstag- und Sonntagmorgen dürften jeweils 30‘000 Personen auf dem Bahnhof Zug eintreffen.
Mehrere externe Rettungsdienste helfen
Damit die Notfallversorgung der Anreisenden wie auch der Bevölkerung in der Stadt und im Kanton Zug während der dreitägigen Veranstaltung weiterhin auf gewohntem Niveau klappt, ist externe Hilfe unumgänglich. So unterstützen insgesamt sechs Rettungsdienste aus den Kantonen Zürich und Schwyz den Rettungsdienst Zug (RDZ), darunter auch die Regio 144 AG aus Rüti. Während Schutz & Rettung Zürich innerhalb des Festareals den Sanitätsdienst sicherstellt, sind die anderen Rettungsdienste für alle Einsätze ausserhalb zuständig.
«Das ginge gar nicht ohne externe Hilfe»
Andreas Müller, Leiter Rettungsdienst Zug, zur sanitätsdienstlichen Bewältigung des Riesenanlasses ESAF
«Wir wurden angefragt und haben unsere Unterstützung gerne zugesagt», erklärt Martin Kuhn, Geschäftsführer der «Regio». Einerseits, weil man – wie bei anderen Grossanlässen wie der Street Parade – die örtlichen Rettungsdienste auf Anfrage hin nach Möglichkeit unterstützt, andererseits, um interessierten Mitarbeitern einen Einblick in die komplexe Organisation hinter einer solchen Veranstaltung zu ermöglichen.
Zusätzliche Stützpunkte eingerichtet
Die « Regio » ist während des ESAF rund um die Uhr mit einem Zweier-Team und einem eigenen Rettungswagen präsent. Das heisst, die Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter aus dem Zürcher Oberland leisten je drei Tag- und Nachtdienste. Stationiert sein werden die « Regio » -Teams im RDZ-Stützpunkt im Zentrum der Stadt Zug; ihre Kolleginnen und Kollegen der anderen externen Rettungsdienste fahren Einsätze ab den zwei extra wegen des Schwingfestes zusätzlich eingerichteten provisorischen Basen in Baar und Cham.
Deutlich mehr Einsätze erwartet
Arbeitsmässig erwartet die Helfer aus dem Oberland das gesamte Notfall-Spektrum: vom Herzinfarkt über harmlose Beschwerden bis zum schweren Unfall. Sollte es am Sonntag tatsächlich um die 28 Grad heiss werden, rechnen die Organisatoren mit «vermehrten Einsätzen» jeder Art. Und nachts dürfte der dann bei den ESAF-Besuchern ansteigende Alkoholkonsum für einige Arbeit sorgen.
Kurz: Langweile wird im Notfallbereich wohl kaum aufkommen. So gehen die Planer des Rettungsdienstes Zug von rund dreimal so vielen Aufgeboten aus, wie an «normalen» Tagen. Und diese Arbeitslast zu bewältigen, «das ginge gar nicht ohne externe Hilfe», sagt RDZ-Leiter Andreas Müller denn auch.
