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Blaulicht

Polizei-Stützpunkt wird saniert – und zum Blackout-Führungszentrum

Der regionale Stützpunkt der Verkehrspolizei im Hinwiler Betzholz wird momentan modernisiert und erweitert. Künftig managt man von hier aus auch ganz grosse, gemeindeübergreifende Notfälle.

Der Sitz des Verkehrszuges Hinwil (VZH) der Kantonspolizei, von wo aus die verkehrspolizeiliche Versorgung des Zürcher Oberlandes und des rechten Zürichseeufers sichergestellt werden, liegt recht speziell, aber eben durchaus zum Zweck der Organisation passend: im Autobahnkreisel Betzholz in Hinwil. Seit der Eröffnung dieses Stützpunktes im Jahr 1978 hat sich allerdings einiges verändert. Der Mitarbeiterbestand stieg von 26 auf über 50, parallel dazu nahmen die Zahl der Einsatzfahrzeuge, das Material und die Aufgaben zu. Zudem setzten die vergangenen 40 Jahre dem Bau zu, obwohl man immer wieder mal etwas auffrischte oder anpasste – «aber halt eher im Rahmen einer Pflästerlipolitik», wie es VZH-Dienstchef Reto Mülli bezeichnet. «So spürt man beispielsweise im Winter einen kühlen Luftzug im Gebäude, selbst wenn alle Fenster geschlossen sind.»

Ein zusätzlicher Stock für das Bürogebäude

Deshalb lässt der Kanton den Stützpunkt sanieren und erweitern; die Arbeiten laufen seit drei Monaten. Da die Polizei nicht einfach Betriebsferien machen kann, wurde neben der Baustelle ein Provisorium mit einem Dutzend Containern aufgestellt. «Wir bleiben dadurch rund um die Uhr einsatzfähig», sagt Mülli.

Das Bauvorhaben umfasst zwei Gebäude: primär die grundlegende Modernisierung und Erweiterung des Bürogebäudes mit Untergeschoss und Erdgeschoss, sekundär die Sanierung des benachbarten, eigenständigen Werkstattgebäudes. Die Erweiterung des Hauptgebäudes geschieht, indem man auf das bisherige Flachdach schlicht eine zusätzliche Etage setzt und im Untergeschoss die Garderobenräume ausbaut. Damit stehen nachher nicht nur mehr Büros zur Verfügung, sondern unter anderem auch ein grösserer Waffenraum für eigene und die regelmässig in Hinwil abgegebenen Fremdwaffen sowie eine zeitgemässe Garderobe mit Dusche für die Polizistinnen, denn mittlerweile stellen Frauen rund einen Drittel der Mitarbeitenden.

Auch Erdbebensicherheit war ein Thema

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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